„NEW NAILS“ – AUCH BUSINESSTAUGLICH

©roman goebel

©roman goebel

Sind Sie bereit für eine neue Maniküre? Gut so, denn ab sofort werden unsere Nägel neu inszeniert. Wir tragen sie lang, oval und mit dezenten, aber augenfälligen Nuancen. Ein bisschen so wie die Popstars Lana del Rey oder Rihanna – nur eben etwas alltagstauglicher. Exzentrische Krallen würden nur hinderlich sein. Die Länge spielt aber wieder eine Rolle – eine elegant gestreckte, ovale Form ist erwünscht.

 
Die neue Kultiviertheit trifft auf gedeckte Farben, so fein abgemischt, dass das Wort sophisticated passt. Sicherlich, revolutionär ist das erdige Spektrum nicht. Schon im vergangenen Jahr wuchs die Palette der Erdtöne. Sprangen in den 80er-Jahren grelle Rotschattierungen ins Auge, und versüßte in den 90ern Sahnetorten-Pastell die Fingerspitzen, sind nun warme, helle Braun- und Sandfarben – vielfältig nuanciert mit Grau bis Zartbunt – der ultimative Schmuck auf den neuen langen Nägeln.

 
In eine scharfe Spitze verlaufend, nennt sich die Form Stiletto. Diese Form macht heute zusammen mit den gedeckteren Farben einen stilvollen Eindruck. Dies wissen auch Business-Damen sehr zu schätzen und für sich zu nutzen.
„Je höher der gesellschaftliche Rang, desto schlichter das Schönheitsideal – auch bei der Garderobe!“
Verzichtet also die Karrierefrau notgedrungen auf Extravaganzen in ihrer Kleidung, so kann sie immerhin durch eine gelungene Maniküre Akzente setzen.
Advertisements

Styling-Beratung vom echten Profi

©heike.beyerlein

©heike.beyerlein

Eine wichtige Firmenveranstaltung steht bevor in der Sie das Unternehmen repräsentieren und Sie benötigen dafür ein optimales Outfit?
Ein großes Fest steht an und Sie sind auf der Suche nach einem perfekt sitzendem Kleid oder Kostüm, welches Ihre kleinen Problemzonen schmeichelnd kaschiert?
Ihr Kleiderschrank quillt über, aber Sie haben das Gefühlt, Sie hätten nichts zum Anziehen?
Nie war gutes Aussehen so einfach!
Profitieren Sie von meinem langjährigen Know-How und meinem feinsinnigen Gespür für mein Gegenüber bei einer individuellen Stilberatung.
Gerne begleite und berate ich Sie bei einer Shoppingtour. Dabei wird das neue Wissen gleich praktisch angewandt und Sie gewinnen somit Sicherheit im Umgang mit Ihren optimalen Farben, Formen, Schnitten und Stoffen.
Ich freue mich sehr von Ihnen zu hören.
Herzlichst
Ihre Ines Hartwig

Ein paar Gedanken zu GIER

551754_514426995256953_1198020240_n

»Gier ist gut, Gier ist richtig, Gier funktioniert«, sagt Michael Douglas 1987 als Börsenspekulant Gordon Gekko in dem Film »Wall Street«. Schließlich, so argumentiert er, habe die Gier in all ihren Formen die Entwicklung der Menschheit entscheidend geprägt und letztlich vorangebracht. Ganz nach dem Motto: Wären wir selbstgenügsam, säßen wir womöglich immer noch auf den Bäumen.

Es stellt sich also die Frage: Ist die Gier ein Markenzeichen unserer heutigen Gesellschaft, weil in diesem System jeder dazu ermuntert wird, seinen Vorteil zu suchen? Oder liegt die Gier systemunabhängig in der menschlichen Natur begründet?

Mir fällt hierbei die Geschichte von König Midas aus der griechischen Mythologie ein: Midas bittet den Gott Dionysos um die Gabe, alles, was er berührt, in Gold zu verwandeln. Dionysos erfüllt ihm den Wunsch, doch mit Entsetzen muss Midas feststellen, dass sich auch sein Brot in Gold verwandelt. Er wäre verhungert, wenn er dieses unselige Geschenk nicht hätte zurückgeben können.

Wenn wir uns heute, nach vielen Jahren des »Jeder ist sich selbst der Nächste« über die Gier beklagen, meinen wir jedoch meist die Gier der anderen damit – die der Banker, der Wirtschaftsbosse, der Politiker ect. Was wir oft vergessen, ist unsere eigene Gier, zum Beispiel nach immer noch mehr Konsum. Allerdings wird diese Gier zugleich auch ständig angeregt: In der traditionellen Volkswirtschaft wurden Güter hergestellt, um natürliche Bedürfnisse zu befriedigen. Heute werden immer neue künstliche Bedürfnisse erzeugt, um das Angebot der Hersteller abzusetzen. Die moderne Massenproduktion und damit einhergehend eine Werbewirtschaft, die zum permanenten Konsum auffordert, hält die imaginäre Gier nach IMMER MEHR ständig am Kochen, während Sättigung um jeden Preis verhindert werden muss.

Die Ausmaße einer auf rastloses Wachstum ausgerichteten Gesellschaft sind bereits deutlich sichtbar: Stetig steigende Zahlen von Depressionen und Burnout durch Überforderung, eine Zunahme von Angsterkrankungen und Süchten, sowie Einsamkeit und der Zerfall sozialer Beziehungen – dies sind die geheimen Kosten des Wohlstands.

Ich vertrete die Ansicht, wenn grundlegende Bedürfnisse gestillt sind, führt mehr Reichtum NICHT zu mehr Glück. Denn der Mensch der Gier verliert seine Seele, seine Freiheit, seine Gelassenheit, seinen inneren Frieden und somit das, was ihn zum Menschen macht.

P.S. Foto stammt aus einem Kreativprojekt. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, an die Models, ideenreichen Köpfe und Stylisten  sowie dem Fotografen M. Seiboth.