Endlich – jetzt verrät ein Buch, warum französische Frauen so verdammt viel Klasse haben

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Foto: PR

Wie gut, dass sich diese vier Französinnen getroffen haben. Wie gut, dass sie dann eine brillante Idee auch wirklich in die Tat umgesetzt haben! Denn die Freundinnen Anne Berest, Audrey Diwan, Caroline de Maigret und Sophie Mas haben zusammen eine Stil-Bibel geschrieben. Das Buch „How to be Parisian – Wherever you are“ – Random House, 20 Euro. Hier erklären sie (endlich)! allen Frauen dieser Welt das Gehmeinis des Pariser Charmes und Chics. Wie man sich kleidet, sich schminkt, wann man das Parfums seines Lebens gefunden haben muss, wie man sich auf einer Party fabelhaft benimmt. Und natürlich auch, wie man Männern ohne viel Getue den Kopf verdreht. Ein Benimm-Buch, das ganz auf Besserwisserei oder Zeigefinger-Mentalität verzichtet, dafür aber von der ersten Zeile an rasend amüsant ist. „You don’t have to be French to be a Parisian!“, sagt Karl Lagerfeld. Und hier kommen die für mich besten Zitate aus dem Buch, das uns alle zur waschechten Pariserin werden lässt 😉 :

 
„Haben Sie keine Angst vor dem Alter!“
 
„Ziehen Sie keine Kleidung mit Markennamen an. Sie sind doch keine Reklametafel!“
 
„Seien Sie stolz auf sich!“
 
„Wenn Sie nur einen Pullover haben, dann sollte dieser aus Kaschmir sein.“
 
„Das finden Sie in keinem Kleiderschrank einer Pariserin: Bling-Bling-Jeans mit Löchern und Stickereien. Die gehören nach Bollywood.“

Pool Silhouetten

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©Getty Images    Badeanzug mit goldener Bauchkette von Moschino

Das kleine Schwarze gilt als das perfekte Kleidungsstück für jeden Anlass. Es ist zeitlos und wandelbar, und stets verkörpert es souveräne Eleganz.

Wie das Little Black Dress repräsentiert der schwarze Badeanzug die Essenz unseres persönlichen Stils – und dabei lässt er uns auch nahezu entblößt immer noch gut angezogen aussehen.

Die aktuellen Badeanzüge heben sich bewusst von den funktionalen Einteilern für den Schwimmsport ab. Sie vermitteln auch nicht die Unbeschwertheit eines lässig geknoteten Triangel-Bikinis, der uns von einsamen Stränden träumen lässt. Der kleine schwarze Badeanzug leugnet seine Herkunft aus der Mode nicht – er ist ein vom Designer gestaltetes Anschauungs-Objekt.
Bleibt noch die Frage, wie oft wir die Gelegenheit nutzen werden, unser Anschauungs-Objekt wirklich zu tragen? Eigentlich ist es nicht so wichtig, ob wir mit ihm baden oder anderen Sommer-Aktivitäten auf trockenem Terrain nachgehen, denn man kann ihn schließlich auch zu Blusenkleidern und Shorts hervorragend kombinieren.

Das Geheimnis der Eleganz

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Allein das Wort: Eleganz……Es klingt, als würde sich Audrey Hepburn langsam einen schwarzen Handschuh ausziehen oder an einer Zigarettenspitze sanft ziehen. Wie kommt es, dass einem zu dem Begriff so schwer ein modernes Bild einfällt? Ist Eleganz retro?Bei meinem letzten Besuch in einer Bar defilierte eine Dame an mir vorbei, mit einem viel zu eng sitzendem Schößchenoberteil, das sich über einen großen Busen spannte. Gefolgt von einer schönen Frau, die mit ihren Plateauheels zum nächsten Tisch trippelte. Ihre Schuhe waren so hoch, dass sie nur mit vorgebeugter Haltung die Balance halten konnte……
Für meinen Geschmack zu forciert die Inszenierungen, den Looks fehlen Authentizität und Nonchalance…..Was ist also Eleganz? Angeboren oder lernbar? Altmodisch oder modern? Feminin oder universell?“Eleganz ist immer unauffällig, ist nie aufdringlich, schwelgt nicht in Aufwand und Luxus. Sie ist immer das Raffinement des Einfachen und beinahe unsichtbar“

Ich schließe mich dem Zitat von Hubert De Givenchy an. Es wird Zeit, dass wir der Eleganz in unserem Leben wieder etwas mehr Raum geben.