Elegante Wiesn-Frisuren Teil 3

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Foto: PR

Luftig und voluminös – so sieht der Dutt zum Dirndl modern aus. Das Haar hierbei zu einem seitlichen Pferdeschwanz am Unterkopf zusammenfassen. Anschließend den Zopf in fünf gleich große Strähnen teilen und diese klassisch flechten. Durch den sogenannten Fünfer-Zopf entsteht eine größere Oberfläche für den Dutt mit einer vielschichtigen Flechtstruktur. Das untere Ende des Zopfes mit einem kleinen Haargummi fixieren. Den fertigen Zopf im Nacken wieder nach oben führen, einschlagen und am Hinterkopf mit Nadeln und Klemmen befestigen. Ist der Dutt ausreichend fixiert, die einzelnen Strähnen vorsichtig mit den Fingerspitzen aufziehen – das lässt diesen luftiger und fülliger aussehen. Eine Schmuckbrosche oder ein edles Kämmchen (z.B. aus einem Antiquitäten-Shop) am Dutt befestigen.  Für noch stärkeres Volumen und mehr Haarfülle kann bereits vor dem Flechten ein Haarteil mit in den Fünfer-Zopf eingeflochten werden.

Elegante Wiesn-Frisuren Teil 2

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Foto: PR

Bei dieser Flechtfrisur werden alte Techniken aufgebrochen. Die Haare werden nicht geflochten, sondern locker ineinander gewoben. Für diesen Look sollte das Haar etwa schulterlang sein. Zuerst am Oberkopf einen Seitenscheitel ziehen und entlang der Kopfform einzelne Strähnen ineinander verweben und Richtung Hinterkopf vorarbeiten. Die verwobenen Haare werden in Richtung Nacken nach innen geführt und unter dem Deckhaar mit feinen Haarklammern festgepinnt. Ein Trick für dünnes Haar: Die füllige, gewobene Haarstruktur gelingt ganz easy durch ein Haarteil oder ein Haarkissen. Den gewobenen Zopf mit den Fingern vorischtig in die Breite ziehen, so dass der Zopf bzw. der Look lässiger aussieht. Wer möchte, schmückt den Look noch mit traditonellen Accessoires – z.B wie auf diesen Fotos mit Federschmuck.

Elegante Wiesn-Frisuren Teil 1

Nicht nur bei den Dirndln wird dieses Jahr viel Aufwand betrieben, auch das Haarstyling zeigt sich extrem elegant und raffiniert.

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Foto: PR
Die klassischen Trachtenfrisuren setzen seit jeher auf geflochtene Elemente.

Für den seitlichen, überlangen Zopf zuerst das Haar am gesamten Kopf zusammennehmen und am Oberkopf mittig ein Kissen aus Rosshaar legen. Anschließend werden am Oberkopf sowie an den seitlichen Partien kleine Zöpfe entlang der Kopfform geflochten, über das Rosshaarkissen gelegt, so, dass es ganz bedeckt ist und anschließend mit feinen Klammern fixiert.

Wichtig: Die Zöpfchen nicht zu dünn und klein flechten – je größer die Zöpfe, desto großzügiger wirkt die gesamte Frisur. Und noch ein Trick: Die Zöpfe können ganz individuell über den Oberkopf sowie das Haarkissen geführt und drapiert werden – dadurch erhält die geflochtene Kreation Tiefe und Bewegung gleichermaßen. Das Haar am Hinterkopf und im Nacken wird in weiteren kleinen Zöpfen in Richtung Scheitel geflochten und zu einem großen Zopf zusammengeführt. Styling-Tipp: Ein farbiges Seidenband in die noch ungeflochtene Partie einlegen. Das Haar im nächsten Schritt in einem Zopf nach unten flechten, mit einem durchsichtigen Haargummi fixieren und das Ende des farbigen Seidenbandes als Schleife darüber legen.

Das Leben hat keinen Plan – ein Foto um zu sensibilisieren und Betroffenen Mut zu machen

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© Carlheinz Schanzenbach Styling & Make-up: Ines Hartwig

In Deutschland erkranken jedes Jahr fast 72.000 Frauen an Brustkrebs, etwa 17.000 sterben daran. Diese Zahlen machen vielen Frauen Angst……

Eine Diagnose die die Welt verändert. Innerhalb weniger Sekunden verliert das Leben seine Leichtigkeit, hüllt uns in Angst, düstere und bedrohliche Schatten machen sich breit. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird uns bewusst, wir sind angreifbar, verwundbar und unser Dasein auf dieser Welt ist befristet. Plötzlich erkennen wir, dass uns nur eine gewisse Zeit mit unseren Liebsten gegeben ist. Kostbare Zeit die wir als selbstverständlich erachten

An diesem Projekt von Silke Kress mitzuwirken war für mich eine sehr große Ehre, erfüllte mich mit Ehrfurcht, Demut und letztlich mit tiefer Dankbarkeit, da ich mein Leben tagtäglich in Gesundheit verbringen darf.

Denn nichts ist selbstverständlich in unserem Leben. Sind wir gesund haben wir unzählige Wünsche, ein Kranker hat nur einen einzigen Wunsch – er möchte geheilt werden und wieder gesund sein.

Auch ich verlor einen geliebten Menschen innerhalb von nur vier Wochen. Eine Tragödie die mich veränderte, mich der Achtsamkeit lehrte, mein Bewusstsein in andere und neue Bahnen lenkte.

Auch Tragödien haben ihren Sinn, sie lehren uns jeden Moment mit Glück und Dankbarkeit zu betrachten und und vor allem das Leben in vollen Zügen zu genießen.